ai-Aktion
am Tag der Menschenrechte 2005:
Guantanamo
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| „Selten waren die Leute
so schnell bereit, ihre Unterschrift für eine Aktion von amnesty international
zu geben“, zog Ulla Ulla Gutsche, Sprecherin der Soester ai-Gruppe nach
der Aktion am Tag der Menschenrechte Bilanz. |
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| Overalls und Mundschutz: Mitglieder
der Soester ai-Gruppe sorgten in einer Montur, die an die Kleidung der
Guantanamo-Gefangenen erinnert, für Aufsehen. |
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| ai
Soest informierte in der Brüderstraße über die Situation
der Gefangenen im US-Lager Guantanamo. Blickfang waren dabei ai-Gruppenmitglieder,
die in orange Overalls, mit Mundschutz und schwarzer Mütze Info-Material
verteilten. Die Overalls hatte ai bei der Müllabfuhr ausgeliehen.
Sie erinnerten zusammen mit dem Mundschutz und den Mützen an die Montur,
die die Gefangenen auf Guantanamo tragen müssen. |
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| Viele Passanten unterschrieben
die Petition an Präsident George W. Bush. |
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| ai verteilte die Aktionspostkarten
zu Guantanamo und bat um Unterschriften unter die ai-Petition an Präsident
George W. Bush. Darin geht es um die Klärung des Falles Murat Kurnaz.
Der Bremer türkischer Abstammung wird seit 2002 in Guantanamo festgehalten
– ohne Anklage und Verfahren. |
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Die aktuelle Diskussion
um Geheim- flüge des CIA und der Fall des deutschen Staatsbürgers
el-Masri, der von der CIA entführt worden war und offenbar Folter
zu erdulden hatte, trug dazu bei, mit Passanten leicht ins Gespräch
zu kommen. Einige kamen sogar spontan auf den Stand zu und fragten: „Wo
kann ich hier unterschreiben?“ Eine seltene Erfahrung bei ai-Aktionen.
Am Ende hatten über
80 Menschen den Appellbrief unterschrieben. Zusätzlich füllten
viele die Aktionspostkarte aus, andere nahmen sie mit, um sie selber abzuschicken. |
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| Mit großflächigen Fotos
machte ai auf die Situation in Guantanamo aufmerksam. |
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An der Petition für
Murat Kurnaz kann man sich auch noch bis 31.12.2005 online
unter www.amnesty.de
beteiligen.
(Text und Fotos: Martin
Huckebrink) |
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