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Auf die Freiheit
anstoßen
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Soester
Amnesty-Gruppe kämpft seit langem gegen Menschenrechtsverletzungen
„Arbeit
ist heute noch genauso wichtig wie vor 50 Jahren"
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Zwei
Studenten stießen im Mai 1961 in Portugal auf die Freiheit an. Eine
mutige Tat, denn ihr Heimatland war damals eine Diktatur. Die Studenten
wurden prompt festgenommen und ins Gefängnis geworfen. Der britische
Rechtsanwalt Peter Benenson war empört. Er veröffentlichte in
London einen Zeitungsappell, in dem er seiner Entrüstung über
die Verhaftung der Freiheitsfreunde Luft machte.
Ein
Artikel mit Folgen, denn Benenson legte so, den Grundstein für die
Menschenrechtsorganisation Amnesty International (A1). Seit fünf Jahrzehnten
setzt sich Al für Meinungsfreiheit ein und kämpft gegen Folter
und Todesstrafe - überall auf der Welt und politisch unabhängig.
Die Organisation wurde dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Auch in Soest gibt es seit vielen Jahren eine Al-Gruppe.
Sie
wird sich mit einer Ausstellung und einer Aktion, bei der in der Fußgängerzone
auf die Freiheit angestoßen werden wird, an den Geburtstagsaktivitäten
beteiligen. „Die Arbeit von Amnesty International ist heute genauso wichtig
wie vor fünfzig Jahren. |
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| Die
Soester Gruppe von Amnesty International will den 50. Geburtstag der Menschenrechtsorganisation
mit einer Aktion in der Fußgängerzone feiern. Foto: privat |
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Noch
immer haben wir es nämlich in vielen Ländern mit schweren Menschenrechtsverletzungen
zu tun", betont Reinhard Langer, Sprecher der Soester Gruppe.
Langer
wurde bei der AlJahresversammlung von den Mitgliedern in seinem Amt bestätigt.
Seine Stellvertreterin bleibt Ulla Gutsche. Um die Finanzen kümmert
sich auch in Zukunft Brigitte Spengler. Frank Schindler ist für die
Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Zur Finanzierung der Menschenrechtsarbeit
trägt maßgeblich der traditionelle Bücherflohmarkt bei.
Diesmal wird das Paradies für Bücherwürmer am Samstag, 9.
Juli, in der Adam-Kaserne geöffnet.
Die
Gruppe trifft sich am ersten und dritten Dienstag jeweils um 20 Uhr im
Alten Schlachthof (außer in den Schulferien). „Wer uns bei der Menschenrechtsarbeit
unterstützen möchte, ist bei diesen Treffen willkommen, denn
wir brauchen weitere Mitstreiter", betont Reinhard Langer. Interessenten
können unverbindlich an einem Gruppenabend teilnehmen, um sich über
die Aktivitäten zu informieren. - M.H. |
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| Soester Anzeiger vom
Januar 2011 - M.H. |
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