Amnesty
international und Jugendkirche im gemeinsamen Seminar -Argumentationshilfen
Gegen
die Todesstrafe haben sich am Wochenende des 3./4. Oktobers die Teilnehmer
eines Workshops von Jugendkirche Und Amnesty international (ai) ausgesprochen.
„Überzeugungsarbeit mussten wir gar nicht erst leisten", sagte Ulla
Gutsche von ai. Stattdessen versuchte sie mit ihren beiden Kollegen Martin
Huckebrink und Reinhard Langer, den Jugendlichen Argumentationshilfen an
die Hand zu geben,
mit
denen sie ihre Einstellung in Diskussionen begründen und halten können.
Foto:
Löffler
Die
jungen Leute wollen sich jetzt mit einer Unterschriftenliste für einen
Jungen aus dem Iran einsetzen, der mit 16 Jahren einen Mord begangen haben
soll und zum Tode verurteilt wurde.
Die
Soester Mitglieder der Gefangenenhilfsorganisation wollen die Jugendlichen
bei ihrem Vorhaben unterstützen. Denn bisher hieß es immer:
„ich würde schon mithelfen, nur weiß ich nicht wie." Oder: „Wir
haben so etwas noch nie gemacht, wir wissen nicht, wie wir das formulieren
müssen."
Zudem
sollen Plakate erstellt werden.
„Unser
Ziel ist es zu motivieren, selbst aktiv zu werden", so Gutsche.
Die
Soester ai-Gruppe will demnächst weitere Veranstaltungen mit der Jugendkirche
organisieren. • jyl