Appell an Chinas Regierung
ai Soest informierte und sammelte Unterschriften in der Fußgängerzone
Viele Soesterinnen und Soester informierten sich  am Samstag, 19. April,  in der Brüderstraße am Stand von ai und unterstützten mit ihrer Unterschrift die Kampagne „Gold für Menschenrechte“. 
„Was können wir schon erreichen! Ich resigniere“, sagte ein Besucher am Info-Stand der Soester amnesty-Gruppe. 
Nicht schweigen, sondern klar Position beziehen, Mitstreiter gewinnen und so den Machthabern in China deutlich machen, dass die staatlichen Verstöße gegen die Menschenrechte in ihrem Land von der internatio- nalen Öffentlichkeit nicht kommentarlos hingenommen werden, argumentierten Mitglieder der Soester ai-Gruppe gegen die Resignation und konnten den Besucher überzeugen, einen Brief an den chinesischen Ministerpräsidenten zu unterschreiben.
Darin fordert ai die Abschaffung der Todesstrafe in der Volksrepublik China, den Schutz von Menschenrechtsverteidigern, den freien Zugang zu Informationen und das Recht auf freie Meinungsäußerung. In einem anderen Brief wurden die Machthaber aufgefordert, die Menschenrechte in Tibet zu achten.
Viele Soesterinnen und Soester informierten sich  am Samstag, 19. April,  in der Brüderstraße am Stand von ai und unterstützten mit ihrer Unterschrift die Kampagne „Gold für Menschenrechte“. Damit weist ai im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Peking auf die massiven Menschenrechtsverletzungen im „Reich der Mitte“ hin und fordert die Regierung auf, die Menschenrechte zu achten – so wie sie es  bei der Vergabe der Spiele versprochen hatte.
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