| Pressemitteilung |
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Soest,
den 17.1.2009
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| Menschenrechte
bleiben auf der Tagesordnung |
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| „Wir
müssen dafür sorgen, dass die Menschenrechte auf der Tagesordnung
bleiben“, lautet der Vorsatz, den die Soester Gruppe von amnesty international
bei ihrer Jahresversammlung für das Jahr 2009 gefasst hat. Denn im
vergangenen Jahr haben die Kampagne „Gold für die Menschenrechte“
aus Anlass der Olympischen Spiele in Peking und das 60-jährige Jubiläum
der UN-Charta der Menschenrechte für größere Aufmerksamkeit
gesorgt. |
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| Die
Soester Gruppe hatte mit Unterschriftenaktionen, Informationsständen,
Zeitungsartikeln und Schaufenstergestaltungen intensiv und erfolgreich
darüber informiert und die Bürgerinnen und Bürger hatten
sich zahlreich beteiligt. |
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Das Foto zeigt,
von oben links nach unten rechts:
Ellen Groß,
Heide Brinkkötter, Bernadette Wieners, Ulla Gutsche
Thomas Michel,
Martin Huckebrink, Brigitte Spengler, Reinhard Langer |
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Die
Gruppe hat sich vorgenommen, am Ball zu bleiben und das Interesse nicht
erlahmen zu lassen.
Die
Weiterentwicklung der erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit wird ein
Schwerpunkt auch 2009 bleiben. Vor allem zusammen mit Jugendlichen wollen
die Mitglieder neue Aktionsformen finden, die das öffentliche Bewusstsein
für die Menschenrechte schärfen und die Aufmerksamkeit auf ihre
zahlreichen Verletzungen in vielen Ländern der Erde lenken. |
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| Daneben
hat die Soester Gruppe im letzten Jahr die unmittelbare Menschenrechtsarbeit
mit über 300 sog. Eilaktionen für verfolgte und akut von Verfolgung
bedrohte Menschen stark intensiviert. |
| „Z.B.
erhält ein Menschenrechtler in einem südamerikanischen Land Morddrohungen
wegen seiner Arbeit und die Polizei bleibt, wie so oft, untätig. Amnesty
richtet dann eine internationale Eilaktion ein und innerhalb kürzester
Zeit erhält der zuständige Justizminister aus allen Teilen der
Welt und auch aus Soest e-mails, die ihn zum Handeln auffordern“, erläutert
Frank Schindler die Methode der Eilaktionen. |
Er
ist verantwortlich dafür, dass pro Woche manchmal bis zu 10 Eilaktionen
von über 10 Soestern in die Welt geschickt werden.
„Und
oft erhalten wir dann unmittelbar von Menschenrechtsorganisationen vor
Ort oder von unserer Zentrale die Nachricht, dass Menschen, für die
wir uns eingesetzt haben, freigelassen wurden. Das gilt auch für Länder
mit besonders prekärer Menschenrechtlage wie z.B. den Iran. Dort sind
es besonders mutige Frauenorganisationen, die für die Menschenrechte
kämpfen.“ |
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| Personell
bleibt in der Soester Gruppe eigentlich alles beim Alten; auch die Fluktuationen
waren in den letzten Jahren gering. |
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Bernadette
Wieners bleibt weiterhin aktiv, auch wenn Martin Huckebrink und Reinhard
Langer sie in ihrer Sprecherrolle entlasten.
Kassenwartin
bleibt Brigitte Spengler, Pressearbeit macht weiterhin Frank Schindler. |
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| Die
Soester amnesty Gruppe trifft sich weiterhin jeden 1. und 3. Dienstag im
Monat um 20.00 Uhr im Bürgerzentrum Alter Schlachthof und lädt
alle Interessierten zur Mitarbeit ein. Telefonisch ist die Gruppe u.a.
erreichbar unter 02921 319 2219; Informationen sind auch unter www.amnesty-soest.de
verfügbar. |
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